Durch die versetzte Anordnung zweier Baukörper entstehen trotz gleicher Ausrichtung halbprivate Außenbereiche, die Einblicke verhindern und zugleich Ausblicke in die umgebende Natur eröffnen. Ein verbindender Zwischenbau mit Nebenräumen schafft die notwendige Distanz zwischen den Hauptvolumen und gliedert die Gesamtstruktur.
Obwohl die Häuser identische Kubaturen aufweisen, unterscheidet sich ihre Grundrissorganisation maßgeblich und ist jeweils den individuellen Bedürfnissen der Bewohner angepasst. Als moderne Weiterentwicklung der ortstypischen Bebauung ist das Erdgeschoss verputzt ausgeführt, während das Obergeschoss mit einer vorvergrauten, hinterlüfteten Holzschalung bekleidet ist.
Zur Maximierung des Baurechts und zum Schutz der Holzkonstruktion auf der Wetterseite wurde die Dachfläche schräg bis zum Erdgeschoss geführt. Der so entstandene, gemeinschaftlich genutzte Hof bietet Spielraum für Kinder und dient den Erwachsenen als Ort der Begegnung und Kommunikation.







Fertigstellung 2014
Wohnfläche 300m²
Leistungsphasen I-V
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